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Katzen haben sieben Leben (Jenny Erpenbeck)
12 packende Szenen mit jeweils 2 Frauen in unterschiedlichsten
Situationen und Beziehungen.
Dieses Stück hat es in sich. Verborgene Bosheit und verbotene Lust
reißt es vom Grunde der Menschenseele ans grelle Sonnenlicht. Macht
steht immer im Vordergrund, ob nun die Frau der Freundin den Mann
ausspannt, oder die Mutter die Tochter beschimpft,... keiner will
verlieren. Es geht um Liebe und Gewalt, Entfremdung und Abhängigkeit,
doch über allem Schrecken liegt der Zauber der Sprache.
Jenny Erpenbeck (* 12. März 1967, Berlin) ist Regisseurin und
Schriftstellerin. Sie studierte Musiktheaterregie bei Peter
Konwitschny, Ruth Berghaus, Werner Herzog und Heiner Müller. Arbeitete
zunächst als Regieassistentin am Opernhaus Graz, ab 1997 übernahm sie
eigene Inszenierungen an diesem Haus und die Uraufführung ihres
eigenen Stücks "Katzen haben sieben Leben". Sie ist Verfasserin von
erzählender Prosa und Theaterstücken.
2001 Preis der Jury beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb,
2008 Heimito-von-Doderer-Preis
"Analytische Schärfe und poetische Kraft" (Der Standard)
"pointierte, rasante, emotionstrunkene, aggressive
Sprachduelle" (Neue Zeit).

1070 Wien, Kirchengasse 41
15.-17. Mai, 20:00
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